Rahmenprogramm

Max Liebermann, Esel am Strand von Noordwijk, 1908, Privatbesitz © GDKE/Landesmuseum Mainz (Ursula Rudischer)

Überblicksführungen durch die Sonderausstellung 
ab dem 14. Oktober jeden 2. Sonntag um 11 Uhr sowie jeden Dienstag um 18 Uhr. 

Kuratorenführung mit Dr. Karoline Feulner 
30. Oktober, 4. Dezember 2018, 5. Januar 2019, jeweils um 18 Uhr. 
Anmeldung bitte an: anmeldung.muspaed(at)gdke.rlp.de

Führungen für Gruppen 
Anmeldung bitte an: anmeldung.muspaed(at)gdke.rlp.de

"Max Slevogts Orient" 
10. Januar 2019, 18 Uhr
Prof. Dr. Gregor Wedekind (Institut für Kunstgeschichte/Universität Mainz)

"Slevogts illustrierte Speisekarten - ein Beitrag zur Kulinaristik" 
22. Januar 2019, 18 Uhr
Dr. Armin Schlechter (LBZ/Pfälzische Landesbibliothek Speyer)

Slevogt, Mozart und Zemlinsky
3. Februar 2019, 11 Uhr

Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte. Transkription für Klavier: Alexander Zemlinsky
Ludwig van Beethoven: Variationen für Cello und Klavier über Themen aus der Zauberflöte

Mitwirkende: 
Bernhard Wambach (Klavier), Uschi Choi (Klavier und Cello), Friedrich Dieckmann (Sprecher)

Im Mittelpunkt steht ein Werk des jungen Alexander Zemlinsky: 1902 lieferte er der neugegründeten Universal-Edition eine Bearbeitung von Mozarts Zauberflöte für das anspruchsvolle Musizieren auf dem häuslichen Klavier. Von Bernhard Wambach und Uschik Choi jüngst auch auf CD eingespielt bildet diese Interpretation ein musikalisches Äquivalent zu Max Slevogts „Randzeichnungen zur Zauberflöte“, die 1918 entstanden und 1919 von Paul Cassirer veröffentlicht wurden.
Musik und Bild spielen in der Matinee ineinander: Friedrich Dieckmann, Autor umfänglicher Auslotungen von Mozarts und Schikaneders „Zauberflöte", erläutert Slevogts Radierungen im Wechsel mit den Stücken aus Zemlinskys Mozart-Zyklus.

Eintritt: 20,- Euro (ermäßigt 15,- Euro)
Vorverkauf an der Museumskasse ab 9. Oktober, schriftliche Bestellungen bis 15. Januar an: Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51, 55116 Mainz

 

Max Slevogt und seine Netzwerke
29./30. November 2018

Die wissenschaftliche Tagung wird vom Max Slevogt-Forschungszentrum mit seinen Projektpartnern der GDKE/Landesmuseum Mainz, der Johannes Gutenberg-Universität/IKM und dem LBZ/Pfälzische Landesbibliothek Speyer gemeinsam ausgerichtet.

Gegenstand der Tagung sind die intellektuellen, künstlerischen und ökonomischen Netzwerke Max Slevogts. Der Umfang und die Vielfalt seines Schaffens, der Radius und die Fülle seiner Aktivitäten – von der Ausbildung an der Münchner Kunstakademie über seine Zugehörigkeit zur Berliner Secession, seine geschäftlichen Verbindungen mit Kunsthändlern, Kunstkritikern und Verlegern, seine Professur an der Akademie der Künste in Berlin, seine Arbeiten für Bühne und Oper, seine zahlreichen Freundschaften mit seinen Modellen und seinen Sammlern – machen Slevogt zu einer exemplarischen Künstlerexistenz der Zeit vor dem 1. Weltkrieg und der Weimarer Republik. Der Workshop verspricht sich neben der vertieften Erforschung von Max Slevogts Werk grundsätzliche Aufschlüsse über die Kunstszene Deutschlands im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts sowie über die Intellektuellengeschichte der Weimarer Republik. Eine Publikation der Beiträge ist vorgesehen.